Druckversand zeigt alle Briefe, die Output.Rocks über die Webhook-Typen Binect oder E-POSTBUSINESS an einen Druckdienstleister übergeben hat. Die Seite dient als Monitoring- und Eingriffsfläche für Uploads, Provider-Status, Fehler, Kosten und technische Rohantworten.

Die Seite ist nur für Benutzer mit ROLE_PRINT_DELIVERY sichtbar. In der Navigation erscheint sie, sobald für den aktuellen Mandantenkontext mindestens eine Drucksendung existiert.

Voraussetzungen

Der Druckversand entsteht aus Webhooks. Legen Sie unter Webhooks einen passenden Typ an:

AnwendungsfallBinectE-POSTBUSINESS
Gerendertes Dokument als Brief versendenbinect-documentepostbusiness-document
PDF-Anhänge eines E-Mail-Prozesses als Briefe versendenbinect-emailepostbusiness-email

Nur PDF-Dateien werden an die Druckdienstleister übergeben. Bei E-Mail-Webhooks werden alle PDF-Anhänge des E-Mail-Prozesses einzeln als Drucksendung angelegt.

Ablauf

  1. Ein Dokument- oder E-Mail-Prozess erreicht seine Webhook-Phase und führt einen Binect- oder E-POSTBUSINESS-Webhook aus.
  2. Output.Rocks legt pro PDF eine Drucksendung an, merkt sich Provider, Umgebung, Dateiname, Webhook, Quelle und den zugehörigen Render- oder E-Mail-Prozess.
  3. Der Upload läuft asynchron über den Workflow print_delivery. Der übergeordnete Dokument- oder E-Mail-Prozess wartet, bis alle zugehörigen Drucksendungen vom Provider angenommen wurden.
  4. Nach der Annahme synchronisieren geplante Jobs oder der Button Status synchronisieren die Provider-Status weiter, bis ein Endstatus erreicht ist.
  5. Fehlerhafte Uploads blockieren den zugehörigen Prozess und erscheinen als Manuelle Prüfung.

Liste und Filter

Die Tabelle zeigt die wichtigsten Kontrollinformationen pro Sendung.

SpalteBedeutung
IDInterne Druckversand-ID
StatusProvider-Status und interner Verarbeitungsstatus
Dienstleister / UmgebungBinect oder E-POSTBUSINESS, jeweils test oder production
DateinamePDF-Datei, die an den Provider übergeben wurde
Provider Dokument-IDID, die der Druckdienstleister nach Annahme zurückgibt
QuelleRenderingProcess oder EmailProcess PDF-Anhang
WebhookAuslösender Webhook inklusive ID
KostenProvider-Kosten, sofern der Dienstleister sie zurückmeldet
Zuletzt synchronisiertZeitpunkt der letzten Statusabfrage

Filter stehen für Dienstleister, Umgebung, Provider-Status, Verarbeitung, Quelle, Webhook-ID, RenderProcess-ID und EmailProcess-ID bereit.

Aktionen

  • Aktualisieren lädt die Liste neu.
  • Status synchronisieren fragt offene Binect- und E-POSTBUSINESS-Sendungen sofort ab.
  • Details zeigt Status, Provider-ID, Upload-Versuche, nächste Synchronisierung, Fehler, Kosten und Rohantworten.
  • Upload erneut versuchen ist möglich, solange der Provider noch keine Dokument-ID geliefert hat und die Sendung in retry_wait oder manual_review steht.
  • Manuell erledigen schließt eine Sendung aus manual_review, wenn der Fall außerhalb von Output.Rocks geklärt wurde.
  • RP und EP springen direkt zum zugehörigen Dokument- oder E-Mail-Prozess.

Statusmodell

Provider-Status beschreiben den fachlichen Stand beim Druckdienstleister:

StatusBedeutung
submittedUpload wurde gestartet oder angenommen
validatedProvider hat die Sendung validiert
queuedSendung wartet beim Provider auf Verarbeitung
printingSendung befindet sich in Produktion
sentSendung wurde versendet
canceledSendung wurde storniert
failedProvider meldet einen Fehler
unknownStatus konnte nicht eindeutig gemappt werden

Die interne Verarbeitung steuert Upload, Retry und manuelle Prüfung:

VerarbeitungBedeutung
pending_submissionWartet auf Upload
submittingUpload läuft
acceptedProvider hat eine Dokument-ID geliefert
retry_waitTemporärer Fehler, nächster Upload-Versuch ist geplant
manual_reviewManuelle Prüfung erforderlich
doneEndstatus erreicht oder manuell erledigt
archivedAbgeschlossene Sendung wurde archiviert

E-POSTBUSINESS im Testmodus endet bereits bei validated, weil dort kein physischer Versand folgt. In Produktion laufen offene Sendungen weiter bis zu einem Versand- oder Fehlerstatus.

Fehler, Retry und Rohdaten

Provider-Meldungen werden als Fehler oder Warnungen gesammelt und in der Liste über ein Warnsymbol angezeigt. Die Details enthalten zusätzlich den aktuellen Fehlertext und die Rohantworten der Upload- und Statusabfragen.

Bei temporären Fehlern plant Output.Rocks automatische Upload-Retries mit Backoff ein: 60 Sekunden, 5 Minuten, 15 Minuten, 1 Stunde und danach 2 Stunden. Nach mehreren erfolglosen Versuchen oder bei Authentifizierungsfehlern wechselt die Sendung in Manuelle Prüfung.

Rohantworten werden vor der Speicherung bereinigt. Sensible Adress-, Empfänger-, Absender- und E-Mail-Felder werden maskiert. Nicht privilegierte Benutzer sehen in den Details nur, dass Rohdaten zurückgehalten wurden; Admins und Super-Admins können die bereinigten Rohantworten einsehen.

Die Standard-Aufbewahrung für Druckversand-Rohdaten beträgt 90 Tage. Danach entfernt der Archivierungsjob die Rohantworten aus der Hot-Tabelle; Status, Provider-ID, Kosten und Meldungen bleiben erhalten.

Betrieb

Der reguläre Betrieb erfolgt über geplante Aktionen:

AktionAufgabe
sync-binect-print-deliveriesSynchronisiert offene Binect-Sendungen
sync-epostbusiness-print-deliveriesSynchronisiert offene E-POSTBUSINESS-Sendungen
archive-print-delivery-raw-payloadsEntfernt abgelaufene Rohantworten gemäß Aufbewahrungsdauer

Offene Sendungen werden nach erfolgreichen Uploads typischerweise alle fünf Minuten erneut synchronisiert, bis ein Endstatus erreicht ist.