Webhooks verbinden Output.Rocks mit externen Plattformen wie Powercloud, n8n, Binect, E-POSTBUSINESS oder kundeneigenen REST-Endpunkten. Sie werden genutzt, um Dokumente oder E-Mails für Folgeaktionen und Callbacks direkt zu übertragen, Statusänderungen zu empfangen oder Prozesse anzustoßen.

Einen Überblick dazu finden Sie auch im Use-Case E-Mail & Anhänge.

Webhook-Liste

Die Tabelle zeigt alle eingerichteten Webhooks inklusive Identifier, Typ und Mandantenkontext. Im Backend lassen sich über 30 vordefinierte Webhook-Typen auswählen, unter anderem SFTP-Uploads, Powercloud-spezifische Schnittstellen oder generische Custom-Endpoints.

ID, Identifier, Gruppen-Identifier, Aktiv ab, Aktiv, Typ

ID Identifier Gruppen-Identifier Aktiv ab AktivTyp
1identifier_nameNull22.05.2025Aktivsftp-email

ID

Eindeutige Nummer zur internen Identifikation des Webhooks.

Identifier

Eindeutiger Name des Webhooks für Rendering und API-Aufrufe.

Gruppen-Identifier

Eindeutiger Name für eine optionale Gruppierung von verwandten Webhookn. Elemente einer Gruppe werden gemeinsam verarbeitet und optionale Validatoren können dabei einzelne Elemente aktivieren oder ignorieren.

Aktiv ab

Startdatum eines Webhooks. Webhooks werden erst ab diesem Datum beim Rendern beachtet.

Aktiv

Schnellübersicht, ob das Webhook derzeit freigegeben ist. Deaktivierte Elemente behalten ihre Historie, werden aber nicht mehr automatisch verwendet.

Typ

Der Dateneintrag des Webhooks. Kann Text, Zahlen, Bedingungen oder andere Daten enthalten, die in Vorlagen verwendet werden.

Webhook-Zuordnung über POST Rendering Requests
Der hier hinterlegte identifier des Webhooks muss in Ihrem API-POST Request zum Rendern enthalten sein.
Dafür existiert dort der key "webhook": "identifier". Ohne diesen bleibt die Liste der zu überprüfenden Webhooks leer, es gibt kein globales Testen aller Webhooks.


-> API Reference

Die Spalte Typ benennt die genaue Art des Webhooks, als Beispiele Dokument- und E-Mail-Webhooks (z.B. sftp-email, sharepoint-document, powercloud-ouauth2-document). Ältere Powercloud-Typen wie powercloud-document bleiben als Bestandskonfigurationen sichtbar. Darüber hinaus existiert das Feld Priorität (1 = höchster Rang), um parallele Integrationen geordnet ablaufen zu lassen.

Mandant, Standard für Umgebungs-Mandanten

Umgebungs-Mandant Standard für Umgebungs-Mandanten Benutzerdefinierte ID Farbe
(1880) Submarke 1NONull
NullYES<<payload.value>>
Umgebungs-Mandant

Zugeordneter Mandant des/der Webhook. Ermöglicht Mandanten-spezifische Konfiguration.

Standard für Umgebungs-Mandanten

Kennzeichnet Webhook als Standard und vererbt (verfügbar) für alle Umgebungs-Mandanten.

Mandanten-Verknüpfungen sorgen dafür, dass ein/e Webhook nur innerhalb der passenden Submarken (oder ähnliches, wie Tarifwelten) verwendet wird oder an alle Umgebungs-Mandanten vererbt wird.
Diese Felder werden ausschließlich eingeblendet, wenn Sie als Umgebungs-Admin angemeldet sind.
Details zur Anzeige der Mandanten-Spalten finden Sie in der Mandanten-Management-Dokumentation.

Benutzerdefinierte ID

Optionale benutzerdefinierte Kennung nach dem Rendering für externe Systeme. Wird als Referenzen des/der Webhook bei Callbacks übergeben und beherrscht Vorlagen-Syntax inkl. Zugriff auf Payload-Daten.

Farbe

Visuelle Kennzeichnung für schnelle Identifikation des/der Webhook. Vor allem nützlich für Dashboard-Statistiken und Charts.

Nutzen Sie Mandanten-Zuweisungen, um z.B. Stadtwerke-spezifische Webhooks getrennt von allgemeinen Konzern-Integrationen zu verwalten.

Erstellt am, Aktualisiert am

Validatoren Pausiert Aktiv Erstellt am Aktualisiert am
NullNOJa22.05.2025 16:3722.05.2025 16:37
missing_streetYESNein21.05.2025 19:0022.05.2025 17:02
Validatoren

Zugewiesene Validierungsregeln für das Webhook. Prüfen Ihre Bedingungen vor der Verarbeitung und aktivieren/deaktivieren das Rendering entsprechend.

Pausiert

Temporäre Deaktivierung des Webhooks. Pausierte Elemente werden nicht verarbeitet.

Aktiv

Aktivierungsstatus des Webhooks. Nur aktive Elemente werden beim Rendern berücksichtigt.

Erstellt am

Zeitstempel der Webhook-Erstellung.

Aktualisiert am

Zeitstempel der letzten Änderung. Zeigt wann Webhook-Konfiguration zuletzt bearbeitet wurde.

Die Webhook-Liste zeigt standardmäßig die neuesten Einträge zuerst (Erstellt am aufsteigend mit Sortierpfeil). Mit den Spaltenaktionen lässt sich dies jederzeit anpassen.

Webhook erstellen

Die Schaltfläche Webhook erstellen öffnet geführte Einstiegskarten für die häufigsten Integrationen. SFTP, SharePoint und DropBox führen durch Upload-Ziel, Upload-Format und Details. Binect und E-POSTBUSINESS konfigurieren den physischen Druckversand. Powercloud öffnet einen eigenen Dialog, in dem zuerst der Anwendungsfall, danach bei Bedarf der Subtyp und anschließend Dokument oder E-Mail gewählt wird.

Webhook erstellenGeführter Dialog

SFTP & Cloud Storage

SFTP Document/Email Upload, DropBox, SharePoint.

Druckversand

Binect und E-POSTBUSINESS für Dokumente oder PDF-Anhänge.

Powercloud (pc.retail)

Archive Upload, Custom API, User Interaction, Tariff Service, ZUGFeRD.

Custom & Automations

n8n, Custom Webhooks, Custom OAuth2, Prerender APIs.

Wählen Sie den passenden Einstieg, um vorkonfigurierte Felder, Header und Auth-Optionen automatisch zu erhalten.

Der Tab Configuration passt sich vollständig an den gewählten Webhook-Typ an. Häufig stehen Felder für URL, Credentials/Keys sowie eine JSON-Konfiguration bereit; zusätzliche Inputs (z.B. Upload-Optionen, OAuth2-Felder oder SFTP-spezifische Angaben) erscheinen automatisch.


SFTP, SharePoint und DropBox bieten im Dialog einen Test-Upload. Powercloud-OAuth2-, Binect- und E-POSTBUSINESS-Webhooks bieten stattdessen API-Authentifizierung testen; dabei wird nur die Anmeldung beim jeweiligen Dienst geprüft, ohne einen Webhook auszuführen oder Zugangsdaten dauerhaft zu speichern.

Powercloud-Erstellung

Der Powercloud-Dialog bildet die produktiv nutzbaren Powercloud-Typen ab:

AuswahlDokumentE-Mail
powercloud Archive Uploadpowercloud-ouauth2-documentpowercloud-ouauth2-email
powercloud Custom APIpowercloud-custom-ouauth2-documentpowercloud-custom-ouauth2-email
User Interaction: Invalid datapowercloud-invalid-user-interaction-oauth2-documentpowercloud-invalid-user-interaction-oauth2-email
User Interaction: Blocked processespowercloud-blocked-user-interaction-oauth2-documentpowercloud-blocked-user-interaction-oauth2-email
User Interaction: Email bouncenicht verfügbarpowercloud-bounced-user-interaction-oauth2-email
powercloud Tariff Serviceprerender-powercloud-tariff-service-module-information-documentprerender-powercloud-tariff-service-module-information-email
ZUGFeRD Mappingprerender-powercloud-zugferd-mapping-documentDerselbe Dokument-Typ für generierte PDF-Anhänge

Für Powercloud Archive/Custom E-Mail-Webhooks wird zusätzlich das E-Mail-Format gewählt: vollständige .eml, nur HTML-Inhalt, HTML-Inhalt als PDF, nur Anhänge, HTML-Inhalt mit Anhängen oder HTML-Inhalt als PDF mit Anhängen. Ältere Powercloud-Typen wie powercloud-document, powercloud-email, powercloud-invalid-user-interaction-document, powercloud-invalid-user-interaction-email, powercloud-blocked-user-interaction-document, powercloud-blocked-user-interaction-email, powercloud-bounced-user-interaction-email und powercloud-powerdata-email können nicht neu über den geführten Dialog erstellt werden. In der Bearbeitung sind sie read-only; nur Aktiv kann geändert werden.

ZUGFeRD-Mapping für Dokumente und E-Mail-Anhänge

Die ZUGFeRD-Mapping-Webhooks für Powercloud (prerender-powercloud-zugferd-mapping-document) und kVASy (prerender-kvasy-zugferd-mapping-document) werden weiterhin als Dokument-Webhooks konfiguriert. Dieselbe Konfiguration greift automatisch auch für PDF-Dokumente, die aus einer Dokumentvorlage als Anhang eines E-Mail-Prozesses gerendert werden.

Der Webhook wird dabei dem Dokumentprozess des Anhangs zugeordnet und vor dessen Rendering ausgeführt. Er läuft nicht auf dem übergeordneten E-Mail-Prozess. Deshalb zeigt die Webhook-Liste für diese Typen in der Spalte Für E-Mails weiterhin Nein an.

Identifier, Gruppen-Identifier und Gruppenbedingungen werden wie bei normalen Dokumentprozessen ausgewertet. Bei einer Gruppenbedingung steht das jeweilige Attachment-Template als Prozesskontext zur Verfügung.

Die Ausnahme gilt ausschließlich für gerenderte PDF-Anhänge. Statisch hinterlegte E-Mail-Anhänge und andere Dateiformate werden nicht durch den ZUGFeRD-Webhook verändert.

Druckdienstleister-Webhooks

Binect und E-POSTBUSINESS sind Webhook-Typen für physischen Briefversand. Sie erzeugen nach dem Rendering eigene Drucksendungen, die unter Druckversand überwacht werden.

AuswahlDokumentE-MailHinweis
Binectbinect-documentbinect-emailVersendet PDF-Dokumente oder PDF-Anhänge über die Binect-Sandbox bzw. Produktion.
E-POSTBUSINESSepostbusiness-documentepostbusiness-emailNutzt im Testmodus keinen physischen Versand; Produktion löst echten Briefversand aus.

Beide Anbieter akzeptieren nur PDF-Dateien. Bei E-Mail-Webhooks werden alle PDF-Anhänge des E-Mail-Prozesses als einzelne Drucksendungen angelegt; andere Anhangsformate werden nicht als Brief versendet.

API-Webhook-Typen

Für kundeneigene APIs, Demo-Endpunkte und Automationsplattformen gibt es Webhook-Typen für zwei unterschiedliche Stellen im Rendering-Ablauf: Pre-Rendering und After-Rendering.

ZeitpunktTypenVerhaltenTypischer Demo-Use-Case
Pre-Renderingprerender-api-document
prerender-api-email
Ruft vor Validierung und Rendering eine API per GET oder POST auf. Die JSON-Antwort wird unter or.<Data storage key> in die Rendering-Daten geschrieben.Einfache APIs mit statischen Headers, z.B. interne JSON-Stammdaten.
Pre-Rendering mit OAuth2prerender-custom-oauth2-document
prerender-custom-oauth2-email
Holt zuerst ein OAuth2 Access Token per Client-Credentials-Flow und ruft danach die konfigurierte API auf. Die Antwort kann unter or.<responseDataKey> gespeichert, in renderData geschrieben oder gemerged werden.Demo API als Pre-Render-Datenquelle, z.B. JSON/XML-Beispieldaten vor dem Rendering abrufen.
Pre-Rendering mit OAuth2 (Rendering Request)prerender-custom-oauth2-requestWie Pre-Rendering mit OAuth2, wird aber einmal pro Rendering Request ausgeführt – vor der Zuordnung auf Dokumente und E-Mails. Die abgerufenen Daten stehen damit auch für Zuordnungsbedingungen und E-Mail-Empfänger bereit.Daten abrufen, die schon für die Auswahl der Templates/E-Mails gebraucht werden, z.B. Stammdaten zur Empfänger-Ermittlung.
After-Rendering mit OAuth2custom-oauth2-document
custom-oauth2-email
Wird nach dem Rendering ausgeführt. Dokumente enthalten u.a. <<document.base64File>>; E-Mails enthalten EML-, HTML- und Anhangsdaten.Gerenderte Dokumente an die Demo API oder ein Kundensystem zurückgeben.
After-Rendering ohne OAuth2custom-document
custom-email
Sendet gerenderte Inhalte an eine frei konfigurierte HTTP-API. Authentifizierung und Payload werden direkt in der JSON-Konfiguration hinterlegt.Einfache Callbacks, n8n-Workflows oder Endpunkte mit Basic/Bearer Header.

Prerender-Hooks laufen vor Datenvalidierung, Komponentenrendering, QR-/Chart-Rendering und Template-Rendering. Daten aus erfolgreichen Prerender-Hooks stehen anschließend in Vorlagen, Bedingungen, Mappings und späteren Webhooks zur Verfügung. Der Request-Typ prerender-custom-oauth2-request läuft noch früher: einmal pro Rendering Request, bevor Templates und E-Mails zugeordnet werden. After-Rendering-Hooks erhalten dagegen fertige Dokumente oder E-Mail-Artefakte.

Webhooks in Vorschauen: Vorschauen und Simulationen (z.B. die Request-Simulation oder die Vorschau beim Erstellen von Individualschreiben) führen Prerender-Webhooks inzwischen tatsächlich aus, damit die Vorschau dieselben Daten zeigt wie das spätere Rendering. Fehler einzelner Prerender-Webhooks brechen die Vorschau nicht ab, sondern werden im Ergebnis ausgewiesen. After-Rendering-Webhooks werden in Vorschauen niemals ausgeführt.

Demo API als Pre-Render-Datenquelle

Für die Demo API verwenden Sie bei OAuth2-Webhooks den Client-Credentials-Flow:

Access Token URL: https://demo.example/api/demo/oauth/token
Client ID:        or-demo-enloc
Client Secret:    or-demo-213-enloc
Additional Token Parameters: {}

Eine typische Pre-Rendering-Konfiguration für prerender-custom-oauth2-document oder prerender-custom-oauth2-email ruft den Payload einer hochgeladenen Beispiel-Datei ab:

{
  "method": "GET",
  "url": "https://demo.example/api/demo/files/<file-id>/payload",
  "responseDataRoot": "or",
  "responseDataKey": "example",
  "options": {
    "headers": {
      "Accept": "application/json"
    }
  }
}

Die Antwort steht danach im Rendering unter or.example. Wenn die Antwort direkt in die Rendering-Daten übernommen werden soll, kann responseDataRoot auf renderData gesetzt werden. Mit mergeResponse: true wird eine JSON-Objekt-Antwort in den Zielbereich gemerged; mit responseValuePath kann vorher ein Teil der API-Antwort ausgewählt werden.

Demo API als After-Rendering-Ziel

Für custom-oauth2-document kann ein gerendertes Dokument an die Demo API übergeben werden:

{
  "method": "POST",
  "url": "https://demo.example/api/demo/rendered-documents",
  "responseDataKey": "",
  "options": {
    "headers": {
      "Content-Type": "application/json",
      "Accept": "application/json"
    },
    "json": {
      "fileName": "<<document.filename>>",
      "base64File": "<<document.base64File>>",
      "description": "<<document.description>>",
      "customId": "<<document.customId>>"
    }
  }
}

Für custom-oauth2-email stehen entsprechend <<email.eml.base64File>>, <<email.html.base64File>>, <<email.sender>>, <<email.recipient>>, <<email.subject>> und <<email.attachments>> zur Verfügung. Die Demo API nimmt die Datei entgegen und zeigt sie anschließend in der Demo-Oberfläche bei Rendered Documents an.

Archiv (WORM)

Die Webhook-Typen s3-archive-document und s3-archive-email legen gerenderte Dokumente, E-Mails oder E-Mail-Anhänge im revisionssicheren Archiv ab. Im Konfigurations-Tab werden neben der Aufbewahrungsklasse und dem optionalen Löschzeitpunkt-Offset auch die Archiv-Metadaten gepflegt.

Bei E-Mail-Archiv-Webhooks kann der HTML-Inhalt zusätzlich als PDF archiviert werden. Wird für eine E-Mail-Quelle originalFormat = pdf verwendet, konvertiert Output.Rocks den gerenderten E-Mail-Body nach PDF und speichert ihn mit application/pdf.

Das Feld Archiv-Metadaten akzeptiert ein JSON-Mapping oder einen einzelnen Platzhalter. Nur die dort konfigurierten Werte werden als Metadaten im Archiv gespeichert. Ein leeres Feld oder {} speichert keine Metadaten.

{
  "metadata": {
    "customerId": "<<data.customer.id>>",
    "invoiceNumber": "<<data.invoice.number>>",
    "documentType": "<<metadata.type>>",
    "fileName": "<<document.filename>>"
  }
}

Wenn die Archiv-Metadaten bereits vollständig in den Renderdaten vorbereitet sind, kann das Feld auch nur aus einem Platzhalter bestehen:

{
  "metadata": "<<data.archiveMetadata>>"
}

Der Platzhalter muss auf ein JSON-Objekt auflösen. Listen, einzelne Textwerte oder Zahlen werden nicht als Archiv-Metadaten akzeptiert.

Für E-Mail-Archiv-Webhooks kann das Mapping zusätzlich E-Mail-Kontext verwenden:

{
  "metadata": {
    "customerId": "<<data.customer.id>>",
    "emailSubject": "<<email.subject>>",
    "messageId": "<<email.messageId>>"
  }
}

Verfügbare Platzhalterquellen:

  • data: zusammengeführte Renderdaten des Prozesses.
  • metadata: Metadaten des aktuellen Dokument- oder E-Mail-Prozesses.
  • document: Kontext des gerenderten Dokuments oder E-Mail-Anhangs, z.B. Dateiname, External ID, Custom ID, Rendering-Request-ID und Mandant.
  • email: Kontext des E-Mail-Prozesses; bei Anhängen ist das der übergeordnete E-Mail-Prozess.

Fehlende Platzhalter lassen den Archiv-Webhook fehlschlagen, bevor ein Archiv-Eintrag angelegt wird. Verwenden Sie deshalb nur Felder, die im jeweiligen Dokument-, E-Mail- oder Anhangskontext sicher vorhanden sind.

Speichern Sie nur fachlich benötigte Such- und Referenzwerte. Komplette Prozess-Metadaten werden nicht automatisch übernommen, damit große Request-Objekte oder E-Rechnungsdaten nicht versehentlich in den Archiv-Metadaten landen.

Archivierte Dokumente können über die M2M-API nach diesen Metadaten gefiltert werden. Der API-Token muss zum Mandanten gehören und das Archiv-Modul muss aktiviert sein:

curl -H "X-AUTH-TOKEN: <api-token>" \
  "https://<backend>/api/archive?metadata[customerId]=C-100&metadata[invoiceNumber]=INV-123"

Die Filterwerte werden exakt verglichen. Mehrere metadata[...]-Parameter werden kombiniert, sodass alle angegebenen Werte passen müssen. Die Datei selbst wird anschließend über den link aus dem Ingest-Response oder per Download-Endpunkt abgerufen:

curl -L -H "X-AUTH-TOKEN: <api-token>" \
  "https://<backend>/api/archive/<id>/download" \
  -o dokument.pdf

Formularstruktur

Formular-Aktionen

Aktions-Buttons zum Speichern und Verwalten der Webhook-Konfiguration.

Erstellen und weiteren hinzufügen
Erstellen
Der primäre Button speichert die Webhook-Konfiguration. Der sekundäre Button ermöglicht das Erstellen und direkte Hinzufügen weiterer Elemente.

Verwenden Sie "Erstellen und weiteres Element hinzufügen" für effizientes Batch-Erstellen mehrerer Elemente.

Details-Tab

Dieser Tab ist bei allen Webhook-Typen identisch und definiert Identifier, Priorität und Aktivierungslogik.

Identifier

Eindeutige Kennung für dieses/r Webhook zur programmatischen Verwendung, Einbindung in Vorlagen, Lookups und API-Zugriff.

Identifiers sollten 'snake_case' sein, also klein geschrieben und Unterstriche verwenden, z.B. 'kunde_name' oder 'rechnung_nummer'.

Eindeutige Kennung für programmatische Verwendung und API-Zugriff
Gruppen-Identifier

Eindeutige Kennung für die Gruppierung und Organisation von Webhookn.

Elemente einer Gruppe werden gemeinsam verarbeitet und optionale Validatoren können dabei einzelne Elemente aktivieren oder ignorieren.

Gruppen-Identifier sind optional und können bei Bedarf leer gelassen werden.

Gruppen-Identifier sollten 'snake_case' sein, also klein geschrieben und Unterstriche verwenden, z.B. 'kunde_name' oder 'rechnung_nummer'.

Verwendet für die Gruppierung und Kategorisierung von Webhooks
Eine detailierte Einführung in die Verwendung von Gruppen und Validatoren finden Sie unter Module und Validierungen.
Priorität

Ganzzahliger Rang. 1 bedeutet höchste Priorität, höhere Zahlen laufen nachrangig.

1
Verwenden Sie kleine Ganzzahlen, um parallele Integrationen gezielt zu ordnen.

Trigger-Zeitpunkte im Renderprozess
Vor der Prioritätssortierung gibt es drei Trigger-Zeitpunkte, die durch die Art des Webhooks bestimmt werden: (1) Prerender-Hooks direkt nach Start noch vor Validation/Rendering, (2) Post-render Hook-Schleife unmittelbar nach render_template mit einem fertigen Dokument, (3) E-Mail-Workflows nach send_email sowie den Statusübergängen delivered oder bounced.


Innerhalb dieser Trigger-Zeitpunkte werden die zugeordneten Hooks nach ihrer Priorität ausgeführt.

Gruppenbedingung

Bedingte Logik für die Auswahl des Elements basierend auf Payload-JSON-Daten. Das Element wird angesprochen, wenn der Gruppen-Identifier mit dem Request übereinstimmt. Es wird aber nur gerendert, wenn die Bedingung erfüllt (true) ist.

kunde.vertragstyp == 'premium' && rechnung.betrag > 1000
Symfony Expression Language für bedingte Webhook-Auswahl. Details: Vorlagen-Gruppen, Conditional Syntax, Operatoren
Eine detailierte Einführung in die Verwendung von Gruppen und Validatoren finden Sie unter Module und Validierungen.
Über den Button Test wird die eingegebene Gruppenbedingung mit Beispiel-Payloads geprüft, bevor der Webhook gespeichert wird.
Aktiv ab

Startdatum des Webhooks. Webhooke werden erst ab diesem Datum beim Rendern beachtet.

Die Aktiv-Checkbox ermöglicht eine sofortige De-/Aktivierung unabhängig vom Datum.

Vor-Terminierung: Mit diesem Feld können Webhooke vor-terminiert werden. Setzen Sie ein zukünftiges Datum, um das Element automatisch ab diesem Zeitpunkt zu aktivieren.

Mehrere Elemente mit gleichem Identifier: unterschiedliches 'Aktiv ab' staffelt die Version; bei einer Anfrage gilt das aktive Element mit dem spätesten Aktiv ab (nicht Erstell- oder Änderungsdatum).

31/12/2023
Datum, ab dem das Element aktiv wird
AktivUnabhängig vom Datum sofort (de)aktivieren

Konfigurations-Tab

Binect Umgebung

Test nutzt die Binect-Sandbox. Produktion verschickt echte Briefe bei Workflow-Ausführung.

test
Binect Benutzername

Login-Name des Binect-Zugangs. Kann direkt eingetragen oder per Zugangsdaten-Platzhalter geladen werden.

<<credentials.binect_username>>
Binect Passwort

Passwort des Binect-Zugangs. Am besten als verschlüsselte Zugangsdaten speichern und hier referenzieren.

<<credentials.binect_password>>
Simplex

Aktiviert einseitigen Druck. Deaktiviert bedeutet Duplex, also beidseitiger Druck.

true
Farbdruck

Aktivieren, wenn das PDF farbig gedruckt werden soll. Sonst erfolgt Schwarzweißdruck.

false
Umschlag

DIN lang ist der Standard für normale Briefe; C4 eignet sich für größere Sendungen.

DINLANG
Frankierung

Automatisch lässt Binect die passende Frankierung wählen. DV-Frankierung nur nutzen, wenn Konto und Dokument dafür vorbereitet sind.

UNSPECIFIED
Produktionsland

Meist automatisch lassen. Nur festlegen, wenn Vertrag oder Versandprodukt ein Land verlangt.

UNSPECIFIED
Produkt

Standardbrief für normalen Versand. Premiumadress und Einschreiben nur nutzen, wenn sie im Binect-Konto freigeschaltet sind.

NORMAL
Über API-Authentifizierung testen wird geprüft, ob die Binect-Zugangsdaten für die gewählte Umgebung funktionieren. Es wird kein Brief erzeugt.

Zustellstatus-Trigger für E-Mail-Webhooks

Post-Render-E-Mail-Webhooks können nach dem Zustellstatus gefiltert werden. Im Webhook-Formular wählen Sie dafür Ausführung nach Zustellstatus:

  • Immer: Webhook läuft bei zugestellten und gebouncten E-Mails.
  • Nur bei Zustellung: Webhook läuft nur, wenn der Mailserver delivered meldet.
  • Nur bei Bounce: Webhook läuft nur, wenn der Mailserver bounced meldet.

Zustellstatus-Trigger greifen nur, wenn die verwendete E-Mail-Vorlage Bounce-Handling aktiviert hat. Ohne Bounce-Handling wird der E-Mail-Prozess nach dem Versand nicht bis delivered oder bounced weiterverfolgt.

Die Einstellung ist für generische E-Mail-Uploads, Custom/OAuth2-E-Mail-Webhooks, SFTP, SharePoint, DropBox, Binect, E-POSTBUSINESS, S3-Archiv und die Powercloud-E-Mail-Upload-Typen verfügbar. Pre-Render-Webhooks und Request-Pre-Render-Webhooks bleiben davon ausgenommen.

E-Mail-Upload-Formate

Bei Webhooks mit E-Mail-Upload-Auswahl stehen diese Formate zur Verfügung:

  • Vollständige E-Mail (.eml): lädt die komplette E-Mail inklusive MIME-Struktur hoch.
  • Nur HTML-Inhalt: lädt den gerenderten E-Mail-Body als .html hoch.
  • HTML-Inhalt als PDF: konvertiert den gerenderten E-Mail-Body nach PDF und lädt nur dieses PDF hoch.
  • Nur Anhänge: lädt ausschließlich gerenderte und statische E-Mail-Anhänge hoch.
  • HTML-Inhalt und Anhänge: lädt den rohen HTML-Body plus Anhänge hoch.
  • HTML-Inhalt als PDF und Anhänge: lädt den E-Mail-Body als PDF plus alle Anhänge hoch.

Die PDF-Varianten gelten für SFTP, SharePoint, DropBox, S3-Archiv sowie Powercloud Archive/Custom OAuth2 E-Mail-Uploads. Bestehende Webhooks behalten ihr gespeichertes Format.

Für HTML-Inhalt als PDF und HTML-Inhalt als PDF und Anhänge wird derselbe konfigurierbare E-Mail-PDF-Header wie beim Download im E-Mail-Prozess verwendet. Maßgeblich ist die Einstellung des Mandanten beziehungsweise Umgebungs-Mandanten unter Mandanten-Einstellungen → E-Mail-PDF; dabei gilt die Vererbung Systemstandard → Mandant → Umgebungs-Mandant. Ist der Header dort deaktiviert, bleibt auch das Webhook-PDF ohne Header.

Kontext-Aktionen

Aktions-Dropdown

Webhook testen
Webhook herunterladen
Anzeigen
Ändern
Löschen

Aktions-Dropdown

Klicken Sie auf das Drei-Punkte-Menü am Ende jeder Zeile für Aktionen mit dem jeweiligen Webhook.

Testen

Öffnet eine Webhook-Testumgebung zum lokalen Rendern mit bearbeitbaren Validatoren und JSON-Testdaten.

Webhook herunterladen

Lädt die Quell-Datei des Webhook auf Ihren Computer herunter.

Anzeigen

Öffnet eine reine Detailansicht der kompletten Meta-Informationen und Einstellungen des Webhook.

Ändern

Öffnet das Bearbeitungsformular für alle Einstellungen und den Upload einer neuen Webhook-Version.

Löschen

Entfernt das Webhook dauerhaft aus dem System. Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden.

Die Dropdown-Aktionen enthalten Anzeigen und Ändern. Löschvorgänge laufen über das separate Bestätigungsmodal, damit produktive Integrationen nicht versehentlich entfernt werden.

Filter

  • Filtern öffnet das Modal mit Suchkriterien wie Identifier, Typ oder Mandant.
  • Zurücksetzen setzt alle Kriterien zurück und schließt das Modal.
  • Anwenden übernimmt die Auswahl, aktualisiert die Tabelle sofort und schließt den Dialog.

Das Filter-Modal übernimmt die Standard-Iconographie aus dem Backend (fa-filter, fa-close, fa-check) und zeigt den aktuellen Status in der Titelleiste.

Spalten konfigurieren

Spalten konfigurieren
Spalten-Konfiguration

Passen Sie die Anzeige der Webhook-Liste für bessere Übersichtlichkeit an. Spalten können per Drag-and-Drop neu angeordnet und über Checkboxen ein-/ausgeblendet werden.

Persönliche Einstellungen

Für mich anwenden : Spalten-Konfiguration wird nur für Ihren Account gespeichert und beeinflusst andere Benutzer nicht.

Instanz-weite Einstellungen

Als Standard anwenden : Konfiguration wird für alle Benutzer der Instanz übernommen und als neue Standard-Ansicht gesetzt.

Das Konfigurationsmodal bietet drei Speicherpfade:

  • Für mich anwenden – persönliche Ansicht.
  • Als Standard anwenden – gesamte Umgebung nutzt diese Sicht.
  • Auf Standard zurücksetzen – ursprüngliche Spaltenauswahl reaktivieren.

Die Vorauswahl enthält Identifier, Typ und Status. Ergänzen Sie bei Bedarf zusätzliche Felder wie Mandant oder Priorität, um Fehleranalysen zu beschleunigen.

Weitere Bedienelemente

  • Pagination zeigt im Footer die Anzahl der Treffer (z.B. „2 Ergebnisse“). Bei mehr Seiten erscheinen Zurück/Weiter-Buttons.
  • Löschbestätigung: modal-delete fordert eine zusätzliche Bestätigung inklusive Token, bevor ein Webhook endgültig entfernt wird.
  • Hidden Delete Form sorgt dafür, dass Löschanfragen signiert und serverseitig geprüft werden.