Integration
Webhooks
Verwalten Sie Webhooks für Echtzeit-Updates
Webhooks verbinden Output.Rocks mit externen Plattformen wie Powercloud, n8n, Binect, E-POSTBUSINESS oder kundeneigenen REST-Endpunkten. Sie werden genutzt, um Dokumente oder E-Mails für Folgeaktionen und Callbacks direkt zu übertragen, Statusänderungen zu empfangen oder Prozesse anzustoßen.
Einen Überblick dazu finden Sie auch im Use-Case E-Mail & Anhänge.
Webhook-Liste
Die Tabelle zeigt alle eingerichteten Webhooks inklusive Identifier, Typ und Mandantenkontext. Im Backend lassen sich über 30 vordefinierte Webhook-Typen auswählen, unter anderem SFTP-Uploads, Powercloud-spezifische Schnittstellen oder generische Custom-Endpoints.
ID, Identifier, Gruppen-Identifier, Aktiv ab, Aktiv, Typ
| ID | Identifier | Gruppen-Identifier | Aktiv ab | Aktiv | Typ |
|---|---|---|---|---|---|
| identifier_name | Null | Aktiv |
ID
Eindeutige Nummer zur internen Identifikation des Webhooks.
Identifier
Eindeutiger Name des Webhooks für Rendering und API-Aufrufe.
Eindeutiger Name für eine optionale Gruppierung von verwandten Webhookn. Elemente einer Gruppe werden gemeinsam verarbeitet und optionale Validatoren können dabei einzelne Elemente aktivieren oder ignorieren.
Aktiv ab
Startdatum eines Webhooks. Webhooks werden erst ab diesem Datum beim Rendern beachtet.
Aktiv
Schnellübersicht, ob das Webhook derzeit freigegeben ist. Deaktivierte Elemente behalten ihre Historie, werden aber nicht mehr automatisch verwendet.
Typ
Der Dateneintrag des Webhooks. Kann Text, Zahlen, Bedingungen oder andere Daten enthalten, die in Vorlagen verwendet werden.
Webhook-Zuordnung über POST Rendering Requests
Der hier hinterlegte identifier des Webhooks muss in Ihrem API-POST Request zum Rendern enthalten sein.
Dafür existiert dort der key "webhook": "identifier". Ohne diesen bleibt die Liste der zu überprüfenden Webhooks leer, es gibt kein globales Testen aller Webhooks.
Die Spalte Typ benennt die genaue Art des Webhooks, als Beispiele Dokument- und E-Mail-Webhooks (z.B. sftp-email, sharepoint-document, powercloud-ouauth2-document). Ältere Powercloud-Typen wie powercloud-document bleiben als Bestandskonfigurationen sichtbar. Darüber hinaus existiert das Feld Priorität (1 = höchster Rang), um parallele Integrationen geordnet ablaufen zu lassen.
Mandant, Standard für Umgebungs-Mandanten
| Umgebungs-Mandant | Standard für Umgebungs-Mandanten | Benutzerdefinierte ID | Farbe |
|---|---|---|---|
| (1880) Submarke 1 | NO | Null | |
| Null | YES | <<payload.value>> |
Zugeordneter Mandant des/der Webhook. Ermöglicht Mandanten-spezifische Konfiguration.
Kennzeichnet Webhook als Standard und vererbt (verfügbar) für alle Umgebungs-Mandanten.
Optionale benutzerdefinierte Kennung nach dem Rendering für externe Systeme. Wird als Referenzen des/der Webhook bei Callbacks übergeben und beherrscht Vorlagen-Syntax inkl. Zugriff auf Payload-Daten.
Visuelle Kennzeichnung für schnelle Identifikation des/der Webhook. Vor allem nützlich für Dashboard-Statistiken und Charts.
Nutzen Sie Mandanten-Zuweisungen, um z.B. Stadtwerke-spezifische Webhooks getrennt von allgemeinen Konzern-Integrationen zu verwalten.
Erstellt am, Aktualisiert am
| Validatoren | Pausiert | Aktiv | Erstellt am | Aktualisiert am |
|---|---|---|---|---|
| Null | NO | Ja | ||
| missing_street | YES | Nein |
Zugewiesene Validierungsregeln für das Webhook. Prüfen Ihre Bedingungen vor der Verarbeitung und aktivieren/deaktivieren das Rendering entsprechend.
Temporäre Deaktivierung des Webhooks. Pausierte Elemente werden nicht verarbeitet.
Aktivierungsstatus des Webhooks. Nur aktive Elemente werden beim Rendern berücksichtigt.
Erstellt am
Zeitstempel der Webhook-Erstellung.
Aktualisiert am
Zeitstempel der letzten Änderung. Zeigt wann Webhook-Konfiguration zuletzt bearbeitet wurde.
Die Webhook-Liste zeigt standardmäßig die neuesten Einträge zuerst (Erstellt am aufsteigend mit Sortierpfeil). Mit den Spaltenaktionen lässt sich dies jederzeit anpassen.
Webhook erstellen
Die Schaltfläche Webhook erstellen öffnet geführte Einstiegskarten für die häufigsten Integrationen. SFTP, SharePoint und DropBox führen durch Upload-Ziel, Upload-Format und Details. Binect und E-POSTBUSINESS konfigurieren den physischen Druckversand. Powercloud öffnet einen eigenen Dialog, in dem zuerst der Anwendungsfall, danach bei Bedarf der Subtyp und anschließend Dokument oder E-Mail gewählt wird.
SFTP & Cloud Storage
SFTP Document/Email Upload, DropBox, SharePoint.
Druckversand
Binect und E-POSTBUSINESS für Dokumente oder PDF-Anhänge.
Powercloud (pc.retail)
Archive Upload, Custom API, User Interaction, Tariff Service, ZUGFeRD.
Custom & Automations
n8n, Custom Webhooks, Custom OAuth2, Prerender APIs.
Wählen Sie den passenden Einstieg, um vorkonfigurierte Felder, Header und Auth-Optionen automatisch zu erhalten.
Der Tab Configuration passt sich vollständig an den gewählten Webhook-Typ an. Häufig stehen Felder für URL, Credentials/Keys sowie eine JSON-Konfiguration bereit; zusätzliche Inputs (z.B. Upload-Optionen, OAuth2-Felder oder SFTP-spezifische Angaben) erscheinen automatisch.
SFTP, SharePoint und DropBox bieten im Dialog einen Test-Upload. Powercloud-OAuth2-, Binect- und E-POSTBUSINESS-Webhooks bieten stattdessen API-Authentifizierung testen; dabei wird nur die Anmeldung beim jeweiligen Dienst geprüft, ohne einen Webhook auszuführen oder Zugangsdaten dauerhaft zu speichern.
Powercloud-Erstellung
Der Powercloud-Dialog bildet die produktiv nutzbaren Powercloud-Typen ab:
| Auswahl | Dokument | |
|---|---|---|
| powercloud Archive Upload | powercloud-ouauth2-document | powercloud-ouauth2-email |
| powercloud Custom API | powercloud-custom-ouauth2-document | powercloud-custom-ouauth2-email |
| User Interaction: Invalid data | powercloud-invalid-user-interaction-oauth2-document | powercloud-invalid-user-interaction-oauth2-email |
| User Interaction: Blocked processes | powercloud-blocked-user-interaction-oauth2-document | powercloud-blocked-user-interaction-oauth2-email |
| User Interaction: Email bounce | nicht verfügbar | powercloud-bounced-user-interaction-oauth2-email |
| powercloud Tariff Service | prerender-powercloud-tariff-service-module-information-document | prerender-powercloud-tariff-service-module-information-email |
| ZUGFeRD Mapping | prerender-powercloud-zugferd-mapping-document | Derselbe Dokument-Typ für generierte PDF-Anhänge |
Für Powercloud Archive/Custom E-Mail-Webhooks wird zusätzlich das E-Mail-Format gewählt: vollständige .eml, nur HTML-Inhalt, HTML-Inhalt als PDF, nur Anhänge, HTML-Inhalt mit Anhängen oder HTML-Inhalt als PDF mit Anhängen. Ältere Powercloud-Typen wie powercloud-document, powercloud-email, powercloud-invalid-user-interaction-document, powercloud-invalid-user-interaction-email, powercloud-blocked-user-interaction-document, powercloud-blocked-user-interaction-email, powercloud-bounced-user-interaction-email und powercloud-powerdata-email können nicht neu über den geführten Dialog erstellt werden. In der Bearbeitung sind sie read-only; nur Aktiv kann geändert werden.
ZUGFeRD-Mapping für Dokumente und E-Mail-Anhänge
Die ZUGFeRD-Mapping-Webhooks für Powercloud (prerender-powercloud-zugferd-mapping-document) und kVASy (prerender-kvasy-zugferd-mapping-document) werden weiterhin als Dokument-Webhooks konfiguriert. Dieselbe Konfiguration greift automatisch auch für PDF-Dokumente, die aus einer Dokumentvorlage als Anhang eines E-Mail-Prozesses gerendert werden.
Der Webhook wird dabei dem Dokumentprozess des Anhangs zugeordnet und vor dessen Rendering ausgeführt. Er läuft nicht auf dem übergeordneten E-Mail-Prozess. Deshalb zeigt die Webhook-Liste für diese Typen in der Spalte Für E-Mails weiterhin Nein an.
Identifier, Gruppen-Identifier und Gruppenbedingungen werden wie bei normalen Dokumentprozessen ausgewertet. Bei einer Gruppenbedingung steht das jeweilige Attachment-Template als Prozesskontext zur Verfügung.
Die Ausnahme gilt ausschließlich für gerenderte PDF-Anhänge. Statisch hinterlegte E-Mail-Anhänge und andere Dateiformate werden nicht durch den ZUGFeRD-Webhook verändert.
Druckdienstleister-Webhooks
Binect und E-POSTBUSINESS sind Webhook-Typen für physischen Briefversand. Sie erzeugen nach dem Rendering eigene Drucksendungen, die unter Druckversand überwacht werden.
| Auswahl | Dokument | Hinweis | |
|---|---|---|---|
| Binect | binect-document | binect-email | Versendet PDF-Dokumente oder PDF-Anhänge über die Binect-Sandbox bzw. Produktion. |
| E-POSTBUSINESS | epostbusiness-document | epostbusiness-email | Nutzt im Testmodus keinen physischen Versand; Produktion löst echten Briefversand aus. |
Beide Anbieter akzeptieren nur PDF-Dateien. Bei E-Mail-Webhooks werden alle PDF-Anhänge des E-Mail-Prozesses als einzelne Drucksendungen angelegt; andere Anhangsformate werden nicht als Brief versendet.
API-Webhook-Typen
Für kundeneigene APIs, Demo-Endpunkte und Automationsplattformen gibt es Webhook-Typen für zwei unterschiedliche Stellen im Rendering-Ablauf: Pre-Rendering und After-Rendering.
| Zeitpunkt | Typen | Verhalten | Typischer Demo-Use-Case |
|---|---|---|---|
| Pre-Rendering | prerender-api-documentprerender-api-email | Ruft vor Validierung und Rendering eine API per GET oder POST auf. Die JSON-Antwort wird unter or.<Data storage key> in die Rendering-Daten geschrieben. | Einfache APIs mit statischen Headers, z.B. interne JSON-Stammdaten. |
| Pre-Rendering mit OAuth2 | prerender-custom-oauth2-documentprerender-custom-oauth2-email | Holt zuerst ein OAuth2 Access Token per Client-Credentials-Flow und ruft danach die konfigurierte API auf. Die Antwort kann unter or.<responseDataKey> gespeichert, in renderData geschrieben oder gemerged werden. | Demo API als Pre-Render-Datenquelle, z.B. JSON/XML-Beispieldaten vor dem Rendering abrufen. |
| Pre-Rendering mit OAuth2 (Rendering Request) | prerender-custom-oauth2-request | Wie Pre-Rendering mit OAuth2, wird aber einmal pro Rendering Request ausgeführt – vor der Zuordnung auf Dokumente und E-Mails. Die abgerufenen Daten stehen damit auch für Zuordnungsbedingungen und E-Mail-Empfänger bereit. | Daten abrufen, die schon für die Auswahl der Templates/E-Mails gebraucht werden, z.B. Stammdaten zur Empfänger-Ermittlung. |
| After-Rendering mit OAuth2 | custom-oauth2-documentcustom-oauth2-email | Wird nach dem Rendering ausgeführt. Dokumente enthalten u.a. <<document.base64File>>; E-Mails enthalten EML-, HTML- und Anhangsdaten. | Gerenderte Dokumente an die Demo API oder ein Kundensystem zurückgeben. |
| After-Rendering ohne OAuth2 | custom-documentcustom-email | Sendet gerenderte Inhalte an eine frei konfigurierte HTTP-API. Authentifizierung und Payload werden direkt in der JSON-Konfiguration hinterlegt. | Einfache Callbacks, n8n-Workflows oder Endpunkte mit Basic/Bearer Header. |
Prerender-Hooks laufen vor Datenvalidierung, Komponentenrendering, QR-/Chart-Rendering und Template-Rendering. Daten aus erfolgreichen Prerender-Hooks stehen anschließend in Vorlagen, Bedingungen, Mappings und späteren Webhooks zur Verfügung. Der Request-Typ prerender-custom-oauth2-request läuft noch früher: einmal pro Rendering Request, bevor Templates und E-Mails zugeordnet werden. After-Rendering-Hooks erhalten dagegen fertige Dokumente oder E-Mail-Artefakte.
Webhooks in Vorschauen: Vorschauen und Simulationen (z.B. die Request-Simulation oder die Vorschau beim Erstellen von Individualschreiben) führen Prerender-Webhooks inzwischen tatsächlich aus, damit die Vorschau dieselben Daten zeigt wie das spätere Rendering. Fehler einzelner Prerender-Webhooks brechen die Vorschau nicht ab, sondern werden im Ergebnis ausgewiesen. After-Rendering-Webhooks werden in Vorschauen niemals ausgeführt.
Demo API als Pre-Render-Datenquelle
Für die Demo API verwenden Sie bei OAuth2-Webhooks den Client-Credentials-Flow:
Access Token URL: https://demo.example/api/demo/oauth/token
Client ID: or-demo-enloc
Client Secret: or-demo-213-enloc
Additional Token Parameters: {}Eine typische Pre-Rendering-Konfiguration für prerender-custom-oauth2-document oder prerender-custom-oauth2-email ruft den Payload einer hochgeladenen Beispiel-Datei ab:
{
"method": "GET",
"url": "https://demo.example/api/demo/files/<file-id>/payload",
"responseDataRoot": "or",
"responseDataKey": "example",
"options": {
"headers": {
"Accept": "application/json"
}
}
}Die Antwort steht danach im Rendering unter or.example. Wenn die Antwort direkt in die Rendering-Daten übernommen werden soll, kann responseDataRoot auf renderData gesetzt werden. Mit mergeResponse: true wird eine JSON-Objekt-Antwort in den Zielbereich gemerged; mit responseValuePath kann vorher ein Teil der API-Antwort ausgewählt werden.
Demo API als After-Rendering-Ziel
Für custom-oauth2-document kann ein gerendertes Dokument an die Demo API übergeben werden:
{
"method": "POST",
"url": "https://demo.example/api/demo/rendered-documents",
"responseDataKey": "",
"options": {
"headers": {
"Content-Type": "application/json",
"Accept": "application/json"
},
"json": {
"fileName": "<<document.filename>>",
"base64File": "<<document.base64File>>",
"description": "<<document.description>>",
"customId": "<<document.customId>>"
}
}
}Für custom-oauth2-email stehen entsprechend <<email.eml.base64File>>, <<email.html.base64File>>, <<email.sender>>, <<email.recipient>>, <<email.subject>> und <<email.attachments>> zur Verfügung. Die Demo API nimmt die Datei entgegen und zeigt sie anschließend in der Demo-Oberfläche bei Rendered Documents an.
Archiv (WORM)
Die Webhook-Typen s3-archive-document und s3-archive-email legen gerenderte Dokumente, E-Mails oder E-Mail-Anhänge im revisionssicheren Archiv ab. Im Konfigurations-Tab werden neben der Aufbewahrungsklasse und dem optionalen Löschzeitpunkt-Offset auch die Archiv-Metadaten gepflegt.
Bei E-Mail-Archiv-Webhooks kann der HTML-Inhalt zusätzlich als PDF archiviert werden. Wird für eine E-Mail-Quelle originalFormat = pdf verwendet, konvertiert Output.Rocks den gerenderten E-Mail-Body nach PDF und speichert ihn mit application/pdf.
Das Feld Archiv-Metadaten akzeptiert ein JSON-Mapping oder einen einzelnen Platzhalter. Nur die dort konfigurierten Werte werden als Metadaten im Archiv gespeichert. Ein leeres Feld oder {} speichert keine Metadaten.
{
"metadata": {
"customerId": "<<data.customer.id>>",
"invoiceNumber": "<<data.invoice.number>>",
"documentType": "<<metadata.type>>",
"fileName": "<<document.filename>>"
}
}Wenn die Archiv-Metadaten bereits vollständig in den Renderdaten vorbereitet sind, kann das Feld auch nur aus einem Platzhalter bestehen:
{
"metadata": "<<data.archiveMetadata>>"
}Der Platzhalter muss auf ein JSON-Objekt auflösen. Listen, einzelne Textwerte oder Zahlen werden nicht als Archiv-Metadaten akzeptiert.
Für E-Mail-Archiv-Webhooks kann das Mapping zusätzlich E-Mail-Kontext verwenden:
{
"metadata": {
"customerId": "<<data.customer.id>>",
"emailSubject": "<<email.subject>>",
"messageId": "<<email.messageId>>"
}
}Verfügbare Platzhalterquellen:
data: zusammengeführte Renderdaten des Prozesses.metadata: Metadaten des aktuellen Dokument- oder E-Mail-Prozesses.document: Kontext des gerenderten Dokuments oder E-Mail-Anhangs, z.B. Dateiname, External ID, Custom ID, Rendering-Request-ID und Mandant.email: Kontext des E-Mail-Prozesses; bei Anhängen ist das der übergeordnete E-Mail-Prozess.
Fehlende Platzhalter lassen den Archiv-Webhook fehlschlagen, bevor ein Archiv-Eintrag angelegt wird. Verwenden Sie deshalb nur Felder, die im jeweiligen Dokument-, E-Mail- oder Anhangskontext sicher vorhanden sind.
Speichern Sie nur fachlich benötigte Such- und Referenzwerte. Komplette Prozess-Metadaten werden nicht automatisch übernommen, damit große Request-Objekte oder E-Rechnungsdaten nicht versehentlich in den Archiv-Metadaten landen.
Archivierte Dokumente können über die M2M-API nach diesen Metadaten gefiltert werden. Der API-Token muss zum Mandanten gehören und das Archiv-Modul muss aktiviert sein:
curl -H "X-AUTH-TOKEN: <api-token>" \
"https://<backend>/api/archive?metadata[customerId]=C-100&metadata[invoiceNumber]=INV-123"Die Filterwerte werden exakt verglichen. Mehrere metadata[...]-Parameter werden kombiniert, sodass alle angegebenen Werte passen müssen. Die Datei selbst wird anschließend über den link aus dem Ingest-Response oder per Download-Endpunkt abgerufen:
curl -L -H "X-AUTH-TOKEN: <api-token>" \
"https://<backend>/api/archive/<id>/download" \
-o dokument.pdfFormularstruktur
Aktions-Buttons zum Speichern und Verwalten der Webhook-Konfiguration.
Verwenden Sie "Erstellen und weiteres Element hinzufügen" für effizientes Batch-Erstellen mehrerer Elemente.
Details-Tab
Dieser Tab ist bei allen Webhook-Typen identisch und definiert Identifier, Priorität und Aktivierungslogik.
Eindeutige Kennung für dieses/r Webhook zur programmatischen Verwendung, Einbindung in Vorlagen, Lookups und API-Zugriff.
Identifiers sollten 'snake_case' sein, also klein geschrieben und Unterstriche verwenden, z.B. 'kunde_name' oder 'rechnung_nummer'.
Eindeutige Kennung für die Gruppierung und Organisation von Webhookn.
Elemente einer Gruppe werden gemeinsam verarbeitet und optionale Validatoren können dabei einzelne Elemente aktivieren oder ignorieren.
Gruppen-Identifier sind optional und können bei Bedarf leer gelassen werden.
Gruppen-Identifier sollten 'snake_case' sein, also klein geschrieben und Unterstriche verwenden, z.B. 'kunde_name' oder 'rechnung_nummer'.
Ganzzahliger Rang. 1 bedeutet höchste Priorität, höhere Zahlen laufen nachrangig.
Trigger-Zeitpunkte im Renderprozess
Vor der Prioritätssortierung gibt es drei Trigger-Zeitpunkte, die durch die Art des Webhooks bestimmt werden: (1) Prerender-Hooks direkt nach Start noch vor Validation/Rendering, (2) Post-render Hook-Schleife unmittelbar nach render_template mit einem fertigen Dokument, (3) E-Mail-Workflows nach send_email sowie den Statusübergängen delivered oder bounced.
Innerhalb dieser Trigger-Zeitpunkte werden die zugeordneten Hooks nach ihrer Priorität ausgeführt.
Bedingte Logik für die Auswahl des Elements basierend auf Payload-JSON-Daten. Das Element wird angesprochen, wenn der Gruppen-Identifier mit dem Request übereinstimmt. Es wird aber nur gerendert, wenn die Bedingung erfüllt (true) ist.
Startdatum des Webhooks. Webhooke werden erst ab diesem Datum beim Rendern beachtet.
Die Aktiv-Checkbox ermöglicht eine sofortige De-/Aktivierung unabhängig vom Datum.
Vor-Terminierung: Mit diesem Feld können Webhooke vor-terminiert werden. Setzen Sie ein zukünftiges Datum, um das Element automatisch ab diesem Zeitpunkt zu aktivieren.
Mehrere Elemente mit gleichem Identifier: unterschiedliches 'Aktiv ab' staffelt die Version; bei einer Anfrage gilt das aktive Element mit dem spätesten Aktiv ab (nicht Erstell- oder Änderungsdatum).
Konfigurations-Tab
Test nutzt die Binect-Sandbox. Produktion verschickt echte Briefe bei Workflow-Ausführung.
Login-Name des Binect-Zugangs. Kann direkt eingetragen oder per Zugangsdaten-Platzhalter geladen werden.
Passwort des Binect-Zugangs. Am besten als verschlüsselte Zugangsdaten speichern und hier referenzieren.
Aktiviert einseitigen Druck. Deaktiviert bedeutet Duplex, also beidseitiger Druck.
Aktivieren, wenn das PDF farbig gedruckt werden soll. Sonst erfolgt Schwarzweißdruck.
DIN lang ist der Standard für normale Briefe; C4 eignet sich für größere Sendungen.
Automatisch lässt Binect die passende Frankierung wählen. DV-Frankierung nur nutzen, wenn Konto und Dokument dafür vorbereitet sind.
Meist automatisch lassen. Nur festlegen, wenn Vertrag oder Versandprodukt ein Land verlangt.
Standardbrief für normalen Versand. Premiumadress und Einschreiben nur nutzen, wenn sie im Binect-Konto freigeschaltet sind.
Zustellstatus-Trigger für E-Mail-Webhooks
Post-Render-E-Mail-Webhooks können nach dem Zustellstatus gefiltert werden. Im Webhook-Formular wählen Sie dafür Ausführung nach Zustellstatus:
- Immer: Webhook läuft bei zugestellten und gebouncten E-Mails.
- Nur bei Zustellung: Webhook läuft nur, wenn der Mailserver
deliveredmeldet. - Nur bei Bounce: Webhook läuft nur, wenn der Mailserver
bouncedmeldet.
Zustellstatus-Trigger greifen nur, wenn die verwendete E-Mail-Vorlage Bounce-Handling aktiviert hat. Ohne Bounce-Handling wird der E-Mail-Prozess nach dem Versand nicht bis delivered oder bounced weiterverfolgt.
Die Einstellung ist für generische E-Mail-Uploads, Custom/OAuth2-E-Mail-Webhooks, SFTP, SharePoint, DropBox, Binect, E-POSTBUSINESS, S3-Archiv und die Powercloud-E-Mail-Upload-Typen verfügbar. Pre-Render-Webhooks und Request-Pre-Render-Webhooks bleiben davon ausgenommen.
E-Mail-Upload-Formate
Bei Webhooks mit E-Mail-Upload-Auswahl stehen diese Formate zur Verfügung:
- Vollständige E-Mail (
.eml): lädt die komplette E-Mail inklusive MIME-Struktur hoch. - Nur HTML-Inhalt: lädt den gerenderten E-Mail-Body als
.htmlhoch. - HTML-Inhalt als PDF: konvertiert den gerenderten E-Mail-Body nach PDF und lädt nur dieses PDF hoch.
- Nur Anhänge: lädt ausschließlich gerenderte und statische E-Mail-Anhänge hoch.
- HTML-Inhalt und Anhänge: lädt den rohen HTML-Body plus Anhänge hoch.
- HTML-Inhalt als PDF und Anhänge: lädt den E-Mail-Body als PDF plus alle Anhänge hoch.
Die PDF-Varianten gelten für SFTP, SharePoint, DropBox, S3-Archiv sowie Powercloud Archive/Custom OAuth2 E-Mail-Uploads. Bestehende Webhooks behalten ihr gespeichertes Format.
Für HTML-Inhalt als PDF und HTML-Inhalt als PDF und Anhänge wird derselbe konfigurierbare E-Mail-PDF-Header wie beim Download im E-Mail-Prozess verwendet. Maßgeblich ist die Einstellung des Mandanten beziehungsweise Umgebungs-Mandanten unter Mandanten-Einstellungen → E-Mail-PDF; dabei gilt die Vererbung Systemstandard → Mandant → Umgebungs-Mandant. Ist der Header dort deaktiviert, bleibt auch das Webhook-PDF ohne Header.
Kontext-Aktionen
Aktions-Dropdown
Aktions-Dropdown
Klicken Sie auf das Drei-Punkte-Menü am Ende jeder Zeile für Aktionen mit dem jeweiligen Webhook.
Testen
Öffnet eine Webhook-Testumgebung zum lokalen Rendern mit bearbeitbaren Validatoren und JSON-Testdaten.
Webhook herunterladen
Lädt die Quell-Datei des Webhook auf Ihren Computer herunter.
Anzeigen
Öffnet eine reine Detailansicht der kompletten Meta-Informationen und Einstellungen des Webhook.
Ändern
Öffnet das Bearbeitungsformular für alle Einstellungen und den Upload einer neuen Webhook-Version.
Löschen
Entfernt das Webhook dauerhaft aus dem System. Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden.
Die Dropdown-Aktionen enthalten Anzeigen und Ändern. Löschvorgänge laufen über das separate Bestätigungsmodal, damit produktive Integrationen nicht versehentlich entfernt werden.
Filter
- Filtern öffnet das Modal mit Suchkriterien wie Identifier, Typ oder Mandant.
- Zurücksetzen setzt alle Kriterien zurück und schließt das Modal.
- Anwenden übernimmt die Auswahl, aktualisiert die Tabelle sofort und schließt den Dialog.
Das Filter-Modal übernimmt die Standard-Iconographie aus dem Backend (fa-filter, fa-close, fa-check) und zeigt den aktuellen Status in der Titelleiste.
Spalten konfigurieren
Passen Sie die Anzeige der Webhook-Liste für bessere Übersichtlichkeit an. Spalten können per Drag-and-Drop neu angeordnet und über Checkboxen ein-/ausgeblendet werden.
Für mich anwenden : Spalten-Konfiguration wird nur für Ihren Account gespeichert und beeinflusst andere Benutzer nicht.
Als Standard anwenden : Konfiguration wird für alle Benutzer der Instanz übernommen und als neue Standard-Ansicht gesetzt.
Das Konfigurationsmodal bietet drei Speicherpfade:
- Für mich anwenden – persönliche Ansicht.
- Als Standard anwenden – gesamte Umgebung nutzt diese Sicht.
- Auf Standard zurücksetzen – ursprüngliche Spaltenauswahl reaktivieren.
Die Vorauswahl enthält Identifier, Typ und Status. Ergänzen Sie bei Bedarf zusätzliche Felder wie Mandant oder Priorität, um Fehleranalysen zu beschleunigen.
Weitere Bedienelemente
- Pagination zeigt im Footer die Anzahl der Treffer (z.B. „2 Ergebnisse“). Bei mehr Seiten erscheinen Zurück/Weiter-Buttons.
- Löschbestätigung:
modal-deletefordert eine zusätzliche Bestätigung inklusive Token, bevor ein Webhook endgültig entfernt wird. - Hidden Delete Form sorgt dafür, dass Löschanfragen signiert und serverseitig geprüft werden.