Das Dashboard gibt eine Übersicht der aktuellen Aktivitäten Ihrer Output.Rocks-Instanz und bündelt KPIs mit nahezu Echtzeit-Charakter.

Rendering- und Abrechnungswerte werden stündlich bzw. tagesweise aktualisiert; kurzfristige Verzögerungen (z.B. bis zu zwei Stunden nach einem Monatslauf) sind normal. Sichtbar sind Rendering-Volumina und abrechnungsrelevante Seitenzahlen, kritische Prozesszustände und die Nutzung von Templates sowie E-Mail-Aktivitäten.

Output Pulse

Oben im Dashboard zeigt Output Pulse Ihre Output.Rocks-Instanz als animierte Platine. Anfragen kommen aus dem Quellsystem über das API-Gateway in die Rendering-Engine; von dort gehen Dokumente als E-Mail über den E-Mail-Server oder als Brief über Druck und Kuvertierung an die Empfänger, und die Ergebnisse laufen zurück an das Quellsystem. Bei E-Rechnungen erzeugt die Station E-Rechnung die XML-Datei, prüft sie und gibt sie an das PDF zurück.

  • Live: Die Bewegung in der Szene folgt dem, was gerade passiert. Viele E-Mails bedeuten viele E-Mail-Symbole; bis zu einem Ereignis pro Sekunde erscheint jedes einzeln, darüber wird die Darstellung gedämpft, damit sie lesbar bleibt. Der Kopf der Ansicht nennt die aktuelle Rate pro Minute oder, wenn es ruhig ist, den Zeitpunkt der letzten Anfrage.
  • Kennzahlen: Die Karten an den Stationen zeigen die Werte der letzten 24 Stunden oder des laufenden Monats und zählen live mit: Ändert sich ein Wert, zählt die Karte zum neuen Wert hoch und zeigt den Zuwachs kurz als „+n“ an. Es erscheinen nur Kennzahlen, die für Ihre Konfiguration zutreffen.
  • Stationen: Welche Stationen aktiv sind, ergibt sich aus Ihrer Konfiguration; nicht genutzte Stationen sind grau. Beim Überfahren einer Station erklärt ein Hinweis, was dort geschieht.
  • Umgebungs-Mandanten: Für Mandanten mit Umgebungs-Mandanten listet die Ansicht die Dokumente je Umgebungs-Mandant. Liste und Datenpakete zeigen die Farbe, die beim jeweiligen Umgebungs-Mandanten hinterlegt ist, wie in den Diagrammen darunter. Umgebungs-Mandanten sehen nur ihre eigenen Zahlen.
  • Zeitraffer: Spielt die letzten 24 Stunden Stunde für Stunde ab. Ein Klick auf einen Stundenbalken springt zu dieser Stunde.

Die Ansicht lässt sich über den Pfeil oben rechts einklappen; der Browser merkt sich die Einstellung. Bei reduzierter Bewegung im Betriebssystem steht die Szene still, die Zahlen werden weiter aktualisiert.

Betriebsstatus und Alarme

Blockierte Requests
268

268 Requests können aufgrund von Prozessfehlern nicht abgeschlossen werden.
Klicken Sie hier, um blockierte Requests zu bearbeiten

Diese Warnungen zeigen Zahlen der Requests, die im Zeitraum der letzten 24 h Probleme hatten oder Aufmerksamkeit erfordern, weil z.Bsp. Validierungen mehrfach scheiterten oder externe Systeme nicht reagierten.

Rot signalisiert blockierte Requests, Gelb markiert anstehende Aufgaben (z.B. "Paused" oder "Bounces").

Führt als Button zu einer detailierten Liste mit möglichen Reaktionen für jeden Prozess, wie Erneut versuchen, Anfrage bearbeiten & erneut verarbeiten sowie Löschen.

Eine typische Stellschraube für diese Warnungen ist die Limitierung der maximalen Anzahl blockierter Requests in der jeweiligen Vorlagen-Verwaltung.

Typische Alarm-Karten

  • Blockierte Requests – Rot: Zu viele fehlgeschlagene Validierungen oder Zeitüberschreitungen, Link zu Details und Folgeaktionen.
  • Blockierte Dokumentenprozesse – Rot: Workflows im Fehlerzustand, Link zu Details und Folgeaktionen.
  • Nicht bestätigte E-Mails – Gelb: E-Mails ohne Bounce-/Delivery-Rückmeldung, Link zu Details und Folgeaktionen.
  • Review erforderlich – Gelb: Dokumente oder E-Mails, deren Freigabe-Bedingung erfüllt wurde. Link führt zu den Renderings, die manuell freigegeben oder abgelehnt werden müssen.
  • Aussteuerung (E-Rechnungen) – Rot: E-Rechnungs-XML, deren Mapping, Erzeugung oder KoSIT-Validierung fehlgeschlagen ist. Link führt zu den XML-Prozessen im Status rejected, wo die Payload korrigiert und neu erzeugt werden kann.
  • Dokumente, die auf E-Rechnung warten – Gelb: ZUGFeRD-Dokumente im Status waiting_for_e_invoice, deren eingebettete XML noch nicht gültig ist. Link führt zu den betroffenen Dokument-Prozessen.
  • Drucksendungen mit Fehlern – Rot: Drucksendungen in manual_review. Der Link öffnet die mandantenbezogen gefilterte Druckversand-Liste.

Diagrammübersichten

Die ChartJS-Widgets laden still im Hintergrund. Bei Netzwerk- oder Backendfehlern bleibt das Frame leer.

Die Farben in den Vorlage-basierten Charts entsprechen den individuell für jede Vorlage in der Vorlagen-Verwaltung festgelegten Farben. Diese können pro Vorlage über das Farbfeld konfiguriert werden und ermöglichen so eine bessere Lesbarkeit der Charts, Zuordnungen von verwandten Vorlagen, Prozessen oder Marken und ähnliche Sortierungen.

Rendering-Requests und ausgelöste Prozesse

Line-Chart: Anfragen & Ausgelöste Prozesse
3 Datasets (Requests, Dokumente, E-Mails) und 48 h Zeitachse in 1 h-Intervallen; Peaks entstehen häufig in Abrechnungsfenstern (z.B. 4 Tage vor Monatsende).
RequestsDokumenteE-Mails
Liniendiagramm Vorschau
Die drei Datenreihen zeigen für die letzten 48h die gecachten Kennzahlen für Render-Requests, tatsächlich generierte Dokumente und Emails im Verhältnis zu einander.
48 h Zeitleiste (stündliche Slots)
Die Zeitreihe hilft beim Erkennen von Lastspitzen in Kombination mit welche Art von Renderings ausgelöst wurden.

Abrechnungsrelevante Seiten

Unterschied zwischen erzeugten Dokumenten und abrechenbaren Seitenzahlen

  • Erzeugte Dokumente: Die Anzahl der tatsächlich generierten PDF-Dokumente (siehe "Dokumentanzahl nach Template"). Ein Rendering-Request erzeugt üblicherweise mindestens ein Dokument, kann mit Anhängen oder Folgeaktionen aber auch mehr erzeugen.

  • Abrechenbare Seitenzahlen: Die Summe aller Seiten, die in den generierten Dokumenten, Anhängen und E-Mails enthalten sind. Ein Dokument kann mehrere Seiten enthalten, daher ist die Seitenzahl meist höher als die Dokumentanzahl. Diese Werte sind relevant für die Abrechnung, da Output.Rocks typischerweise pro tatsächlich gerenderter Seite abgerechnet wird.

  • E-Rechnungs-XML: Jede erfolgreich erzeugte E-Rechnungs-XML zählt als ein weiteres abrechenbares Element (1 XML = 1 Element, analog zu einer E-Mail) und wird separat im Chart „XML Amount" ausgewiesen.

Stacked Bar: Dokument-, Anhang- & E-Mail-Seiten

Monatsaggregation der letzten 12 Monate aller abrechnungsrelevanten, gerenderten Seiten nach Prozess-Typ.


Das Inklusivkontingent wird als Line-Overlay angezeigt, falls vorhanden. Die Balken zeigen nur Renderings die tatsächliche Kosten verursachen, und in welchem Verhältnis.

Inklusive Seiten
Dez
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
DokumentseitenAnhangseitenE-Mails
Die Linie für Inklusivseiten wird nur gerendert, wenn im Kundenkonto ein Kontingent hinterlegt ist; andernfalls bleibt das Chart bei den gestapelten Balken.

Dokumentseiten nach Template

Stacked Bar + Legendenauswahl

Monatsaggregation der letzten 12 Monate von generierten Dokumentseiten nach Vorlage-identifier.


Eine Steuerung der Auswahl angezeigter Elemente erfolgt über die Legende oberhalb des Charts, mit den Buttons show all / hide all und klickbaren identifier-Namen.

show all|hide all
TEST_retool_doc_indiv
order_status_waiting_letter
order_revoked_letter
contract_welcome_letter_letter
contract_deposit_changed_letter
user_interaction_required_letter
Jan
Feb
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
12 Monate, gruppiert nach Vorlage-identifier

Dokumentanzahl nach Template

Stacked Bar: Dokumentanzahl

Monatsaggregation der letzten 12 Monate von generierten Dokumenten nach Vorlage-identifier.


Eine Steuerung der Auswahl angezeigter Elemente erfolgt über die Legende oberhalb des Charts, mit den Buttons show all / hide all und klickbaren identifier-Namen.

show all|hide all
TEST_retool_doc_indiv
order_status_waiting_letter
order_revoked_letter
contract_welcome_letter_letter
contract_deposit_changed_letter
user_interaction_required_letter
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
12 Monate, gruppiert nach Vorlage-identifier

E-Mail Anzahl nach Template

Stacked Bar: E-Mail-Anzahl

Monatsaggregation der letzten 12 Monate von generierten E-Mails nach E-Mail-Vorlagen-identifier.


Eine Steuerung der Auswahl angezeigter Elemente erfolgt über die Legende oberhalb des Charts, mit den Buttons show all / hide all und klickbaren identifier-Namen.

show all|hide all
individual_mail_kue
pc_order_individual_mail
order_status_waiting_mail
contract_deposit_changed_mail
contract_welcome_letter_mail
user_interaction_required_mail
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
12 Monate, gruppiert nach E-Mail-Vorlage-identifier

XML-Anzahl (E-Rechnungen)

Stacked Bar: XML Amount

Monatsaggregation der letzten 12 Monate aller erfolgreich erzeugten E-Rechnungs-XML (ZUGFeRD & XRechnung). Jede abgeschlossene XML zählt als ein abrechenbares Element – analog zu einer Seite oder E-Mail.


Das Chart erscheint zusätzlich zu den Dokument- und E-Mail-Charts und macht das E-Rechnungs-Volumen separat sichtbar.

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
XML Files
12 Monate, gezählt über abgeschlossene XML-Prozesse

Durchschnittliche Seitenzahl pro Dokument

Horizontal Bar: Seitenanzahlen in den letzten 14 Tagen

Ein horizontaler Balken repräsentiert die mittlere Seitenanzahl pro Dokumenttyp in den letzten 14 Tagen. Hier wird ersichtlich, wie viele abrechenbare Seiten Ihre Dokumente mit Live-Daten im Durchschnitt pro identifier erzeugen.


Die Karte wird nur gezeigt, wenn Sie als Mandanten-Administrator ohne Untermandanten-Filter angemeldet sind; Untermandanten-Benutzer sehen sie nicht.

Durchschnittliche Seitenzahl pro Dokument in den letzten 14 Tagen
contract_request_customer_reading_letter
1.0
contract_welcome_letter_letter
1.8
order_status_waiting_letter
3.2
contract_deposit_changed_letter
4.5
user_interaction_required_letter
6.3
TEST_retool_doc_indiv
9.7
Durchschnittswerte der letzten 14 Tage

Dashboard-Integration und nächste Schritte

  • Renderings: Korrelieren Sie Spitzen in den Charts mit einzelnen Requests, um API- oder Template-Änderungen rückzuverfolgen.
  • Datenmapping-Regeln: Nutzen Sie Metriken als Ausgangspunkt, um zusätzliche Datenanreicherungen zu planen.
  • Validierungen: Blockierte Requests entstehen häufig durch neue Regeln – Dashboard-Warnungen zeigen sofort, wo Eingriffe nötig sind.
  • E-Mail-Server: Bei erhöhten E-Mail-Volumina lassen sich SMTP-Limits und Bounce-Handling besser überwachen.

Legen Sie eigene KPIs fest, indem Sie die Chart-Endpunkte erweitern oder zusätzliche Template-Gruppierungen definieren. So lassen sich z.B. Rollouts neuer Tarifinformationen oder EVU-spezifischer Serienbriefe präziser begleiten.